Start des bundesweiten Absolventenpanel 2017

Absolventenstudien sind die zentrale Quelle für Informationen, wie Hochschulbildung und Arbeitsmarkt zusammenwirken. Sie liefern beispielsweise Antworten auf die Fragen:

  • In welchen Berufs- und Tätigkeitsfeldern werden Hochschulabsolventinnen und -absolventen tätig?
  • Welche Einkommen und Beschäftigungsbedingungen erwarten heutige Hochschulabsolventinnen und -absolventen?
  • Passt die berufliche Tätigkeit zu den Studieninhalten?
  • Wer geht mit dem Bachelor-Abschluss in die Berufstätigkeit, wer studiert weiter?
  • Wie beurteilen Hochschulabsolventinnen und -absolventen im Nachhinein die Studienqualität?

Mit der bundesweiten Befragung der Abschlusskohorte des Jahres 2017 wird erstmalig ein Konzept umgesetzt, das zugleich bundesweit repräsentative Ergebnisse liefert und Spielraum für hochschuleigene Bedarfe bietet. Die Vorteile des neuen Konzepts: Die Daten dienen der nationalen Bildungsberichterstattung,  der wissenschaftlichen Hochschulforschung und der Qualitätsentwicklung der einzelnen Hochschulen gleichermaßen. Reibungsverluste werden minimiert, insbesondere weil Doppelbefragungen vermieden werden. Zugleich erlaubt das Instrument die nahtlose Fortführung eines Großteils der Zeitreihen, die ihren Ursprung in der DZHW-Absolventenbefragung, den KOAB-Studien oder einer an diese beiden Formate angelehnten Befragungen haben.

Verbundprojekt

Das Absolventenpanel 2017 wird von einem Verbund überregional tätiger Forschungsinstitute getragen. Mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZWH), dem International Centre for Higher Education Research der Universität Kassel (INCHER-Kassel) und dem Institut für angewandte Statistik (ISTAT) haben sich wichtige Akteure der Absolventenforschung zusammengeschlossen um ein langfristiges Konzept umzusetzen, welches die Interessen unterschiedlicher Nutzergruppen umfassend berücksichtigt.

Weitere Informationen für Hochschulen finden Sie hier sowie unter „Über die Studie“ und „FAQ“.