Datenschutz


Das bundesweite Absolventenpanel wird von einem Verbund von drei Forschungsinstituten durchgeführt: Dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), dem International Centre for Higher Education Research (INCHER) der Universität Kassel und dem Institut für angewandte Statistik (ISTAT), im Folgenden als Verbundinstitute bezeichnet. Rechtsgrundlage für die Verbundinstitute stellt §40 des Bundesdatenschutzgesetzes dar (Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch Forschungseinrichtungen). Die Verbundinstitute erkennen die gesetzlichen Regelungen, die mit §40 des Bundesdatenschutzgesetzes festgeschrieben sind, daher ausdrücklich an. Die Erhebung personenbezogener Daten wird nach Möglichkeit vermieden und alle Datenbestände werden umgehend anonymisiert, wenn dies nach dem Forschungszweck möglich ist.

Adressmittlerverfahren

Der Zugang zu den Absolventinnen und Absolventen ist nur über die jeweilige Hochschule möglich, so dass ein Kooperationsverhältnis zwischen den Verbundinstituten und den Hochschulen notwendig ist. Die Hochschulen willigen im Rahmen dieser Kooperation ein, ein externes Forschungsprojekt über ein Adressmittlerverfahren zu unterstützen. Die jeweilige Hochschule versendet die Einladungsschreiben an die Absolventinnen und Absolventen, die sodann eine Online-Befragung aufrufen und die Befragungsdaten an die Verbundinstitute übermitteln. Dieses Vorgehen führt dazu, dass den Verbundinstituten die Namen und Adressen der Absolvent(inn)en unbekannt bleiben und die Hochschule ihrerseits keine Befragungsdaten erhebt. Somit ist ausgeschlossen, dass Befragungsdaten innerhalb der Hochschule automatisch mit den vorliegenden Adressdaten verknüpft werden können.

Zugriffskontrolle im Rahmen der Online-Befragung

Zugang zur Onlinebefragung erhalten nur Personen, die über einen, von den Verbundinstituten autorisierten, Zugangscode verfügen. Die Verbundinstitute übergeben die Zugangscodes an die Hochschulen, welche sie per Einladungsschreiben an die potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer übermitteln.

Ansprache und Information potentieller Teilnehmer(innen)

Bereits im Einladungsschreiben zu der Befragung werden die potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informiert, dass die Teilnahme am bundesweiten Absolventenpanel freiwillig und zum Zwecke der wissenschaftlichen Forschung erfolgt. Darüber hinaus ist der Startbildschirm der Befragungen so aufgebaut, dass die potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Befragungsstart bzw. vor Eingabe eines Zugangscodes zu der Online-Befragung erneut darüber aufgeklärt werden, dass die Teilnahme am bundesweiten Absolventenpanel freiwillig erfolgt und die Befragungsdaten von den Verbundinstituten für Forschungszwecke genutzt werden.
Im Anschluss werden die potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert, diesen Punkten zuzustimmen, indem Sie den Zugangscode eingeben und die Befragung starten.

Veröffentlichung von Ergebnissen

Die Ergebnisse werden in einer Form veröffentlicht, bei der eine Identifikation von Hochschulen und von Personen nicht möglich ist.
Hochschulen erhalten Ergebnisse über die Absolventinnen und Absolventen der jeweiligen Hochschule. Die Verbundinstitute stellen diese Hochschulergebnisse ausschließlich der jeweiligen Hochschule zur Verfügung. Die weitere Verwendung dieser Ergebnisse obliegt der jeweiligen Hochschule.
Nach der Veröffentlichung der Projektergebnisse durch die Verbundinstitute werden die Daten der Befragung in faktisch anonymisierter Form als Scientific Use File (SUF) zugänglich gemacht, so dass auch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Forschungsfragen mit den Daten des Absolventenpanels 2017 bearbeiten können.