Informationen für Hochschulen


Warum Absolventenstudien?

Absolventenstudien geben Antworten darauf, in welchen Berufs- und Tätigkeitsfeldern Absolventinnen und Absolventen tätig werden, wie sich Einkommen und Arbeitszeiten gestalten, ob die berufliche Tätigkeit zu den Studieninhalten passt oder wie Absolventinnen und Absolventen rückblickend ihr Studium beurteilen.

Die gewonnenen Informationen bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die Qualitätsentwicklung von Studiengängen und die Angebotsverbesserung von Serviceeinrichtungen. Auf der Grundlage der Befunde können Hochschulen beispielsweise das Angebot an Schlüssel- und Zusatzqualifikationen gezielt erweitern. Erkenntnisse über Studien- und Berufsverläufe nutzen dem Career Service und der Studienberatung. Die Fakultäten/Fachbereiche können für die Studiengangsentwicklung überprüfen, ob ihre Vorstellungen über Kompetenzerwerb und berufliche Einsatzfelder mit den praktischen Erfahrungen der Absolventinnen und Absolventen übereinstimmen. 

Übergang von Bachelor- zu Masterstudiengängen

Wie viele Absolventinnen und Absolventen eines Bachelorstudiums in ein Master-Studium eintreten, welche Hochschulen sie für ihr Studium bevorzugen und zu welchen Friktionen es im Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium gekommen ist, sind weitere wertvolle Informationen für die Hochschulplanung.

Rückblickende Beurteilung der Studienbedingungen

Bestimmte Studienbedingungen lassen sich erst im Kontext einer Berufstätigkeit einschätzen: So können das Verhältnis von Theorie und Praxis, der Praxisbezug eines Studiums oder auch die Wahrnehmung der eigenen Kompetenzen durch Absolventinnen und Absolventen besser beurteilt werden als durch Studierende.

Ergebnisse für (Re-)Akkreditierung

Die Studienergebnisse belegen den monetären und nicht-monetären Arbeitsmarkterfolg von Absolventinnen und Absolventen. Damit wird die allgemeine Zielsetzung eines Studiums angesprochen, die durch § 7 des Hochschulrahmengesetzes festgeschrieben ist.


Die Beteiligung von Hochschulen im AP2017

Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2017 werden mittels einer Zufallsstichprobe für das AP2017 ausgewählt. Basis der Stichprobenziehung sind einzelne Studiengänge aller deutschen Hochschulen (staatlich und privat). Hochschulen, deren Absolventinnen und Absolventen Teil der Stichprobe sind, werden durch das AP2017 informiert.

Das AP2017 ist auf die Mitwirkung der Hochschulen angewiesen, um die Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge zu kontaktieren: Einladungs- und Erinnerungsschreiben für die Befragung werden aus Datenschutzgründen über die Hochschule versendet. 
Die Befragung findet im Winter 2018/2019 statt. Für die Befragung wird ein Online-Fragebogen genutzt, der zentral vom AP2017 bereitgestellt wird. Bei der Vorbereitung und Durchführung des Einladungsversandes werden die Hochschulen durch das ISTAT beraten und betreut.

Teilnehmende Hochschulen erhalten kostenfrei sowohl tabellarische als auch grafische Ergebnisaufbereitungen für die Studiengänge der Stichprobe. Alle weiteren Ergebnisse des AP2017 werden ausschließlich in einer Form veröffentlicht, die eine Identifikation von einzelnen Hochschulen oder von Individuen ausschließt.

Anfallende Kosten für den Einladungsversand und ggf. nötige Adressaktualisierungen werden durch das AP2017 übernommen.

Die Erweiterung der Befragung auf alle Studiengänge einer Hochschule ist über eine (kostenpflichtige) Teilnahme am "Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB)" möglich.  Die Koordination erfolgt durch das ISTAT.